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Keine Angst vor grossen Tieren

Makellose Sauberkeit erfordert mehr als Wischmopp und Handstaubsauger. Das weiß auch AIDA Cruises, Deutschlands Nummer eins bei Hochseekreuzfahrten. In jahrelanger Kooperation mit Kärcher entwickelte man ein bis ins Detail durchdachtes Reinigungskonzept, bei dem alles stimmt. Mehr Mechanisierung, die passenden Reinigungsmittel und gut geschulte Mitarbeiter sorgten für Quantensprünge bei Effizienz und Qualität der Reinigung. Wie dieses Konzept in der Praxis greift, zeigt ein Blick hinter die Kulissen der AIDAprima, die seit Mai 2016 auf großer Fahrt ist.

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AIDA Cruises setzt auf klares Reinigungskonzept und einen effizienten Maschinenpark

Schon ein paar Zahlen unterstreichen die Besonderheit von AIDAprima. Mit 124 100 Tonnen (Länge: 300 m, Breite: 37,60 m) ist sie das derzeit größte Schiff der aus elf Kreuzfahrtschiffen bestehenden AIDA Flotte, 2016 konnten mehr als 850 000 Passagiere an Bord begrüßt werden. Mit 1 674 Kabinen, davon allein 1101 Verandakabinen, bietet das Schiff deutlich mehr Gästen Platz als die größten Hotels in Deutschland, von denen nur drei ganz knapp die 1 000-Zimmer-Marke knacken. Zum gastronomischen Angebot gehören zwölf Restaurants und drei Snack-Bars, die zu einer kulinarischen Weltreise einladen, ebenso wie ein Kochstudio, in dem sich Größen wie Tim Mälzer regelmäßig in den Topf schauen lassen. Etwa 900 Crewmitglieder versorgen auf dem Schiff bis zu 3 300 Gäste.


Masterplan fürs Reinigen

Bei den Reinigungsarbeiten auf AIDAprima greift ein Masterplan, der in den letzten zehn Jahren zwischen der Reederei und dem Reinigungsspezialisten Kärcher in der Praxis entwickelt und verfeinert wurde. Diese Initiative bietet den Gästen ein Maximum an Hygiene und Komfort und erleichtert dabei den Crews durch moderne Maschinen den Arbeitsalltag. 2011 erfolgte ein bewusster Geräte- und Systemwechsel. Angeschafft wurden erste batteriebetriebene Aufstehmaschinen, die um ein Vielfaches produktiver und effizienter waren. Mit den neuen Geräten, die eine echte Mechanisierung der teilweise kniffeligen und zeitaufwändigen Reinigungsarbeiten zulassen, konnten die Mitarbeiter spürbar entlastet werden und dabei deutlich bessere Reinigungsergebnisse erzielt werden.

 

Mechanisierung macht sich bezahlt

Wie sehr sich die gezielte Mechanisierung der Reinigungsabläufe auf AIDAprima auszahlt, zeigt sich an der täglichen Unterhaltsreinigung der Teppichböden in den gut 300 m langen Gängen der Kabinendecks. Wo sonst bis zu zehn Mitarbeiter mit Handstaubsaugern knapp zwei Stunden im Einsatz sind, erledigt den Job an Bord der batteriebetriebene Aufsteh-Teppichbürstsauger CV 60/2 in ganzen zehn Minuten – und das mit einem deutlich besseren Reinigungsergebnis. Die wendige Maschine, die mit zwei gegenläufigen Walzen ausgerüstet ist, gehört zum festen Bestandteil der Reinigungsflotte auf allen AIDA Schiffen. Auf AIDAprima sind allein drei Geräte dieser Serie im Einsatz.

Die kontrarotierenden Bürstwalzen holen den Schmutz fasertief aus dem Teppich und stellen den Flor automatisch wieder auf. So werden Laufstraßen schnell und elegant beseitigt. Der Teppich sieht aus wie neu. Mit einer Arbeitsbreite von 60 cm ist der Aufsteh-Bürstsauger bestens für die 120 cm breiten Kabinengänge geeignet. Einmal hin und wieder zurück – und die Arbeit ist getan. Die Batterielaufzeit von rund 2,5 h erlaubt eine Flächenleistung von bis zu 3 000 m2.

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Schmutzpartikel clever einkapseln

Punkten kann der wendige Aufsteh-Bürstsauger auch bei der Teppichzwischenreinigung – und zwar in Verbindung mit dem von Kärcher entwickelten Reinigungsmittel mit iCapsol-Technologie. Clou von iCapsol ist, dass es bereits in geringer Dosierung wirkt: 60 ml Reinigungsmittel auf einen Liter Wasser reichen, um den Schmutz zu lösen und anschließend zu ummanteln. Der eingekapselte Schmutz trocknet in kristalliner Form aus und kann so einfach aus dem Teppich entfernt werden.

Durch die hohe Wirksamkeit bei geringer Dosierung sind die zu reinigenden Flächen nur leicht nebelfeucht und müssen nicht gesperrt werden. Ein Riesenplus bei dem regen Publikumsverkehr, der auf den Schiffen herrscht. Schon nach 30 Minuten ist der Einkapselungsvorgang abgeschlossen und Schmutzpartikel können problemlos abgesaugt werden – wahlweise mit einem handgeführten Bürstensauger oder der deutlich schnelleren Aufstehmaschine.

Flott auch an Deck unterwegs

Neben der Teppichreinigung sind batteriebetriebene Aufstehmaschinen längst auch eine feste Größe beim Schrubben und Absaugen unterschiedlicher Oberflächen im Deck- und Restaurant-Bereich. Wahlweise können die Bediener auf AIDAprima auf wendige Aufsteh-Scheuersaugmaschinen zugreifen, die entweder mit Scheibentechnik oder einem Schrubbkopf mit gegenläufig rotierenden Walzen ausgerüstet sind. Während die Walzentechnik sich bestens für strukturierte Oberflächen wie die porentiefe Reinigung von Feinsteinzeugfliesen eignet, ist die rotierende Scheibenbürste prädestiniert für das Reinigen und Polieren glatter Flächen.

Egal welche Technik gerade zum Einsatz kommt: Beide Maschinen-Typen, die fast baugleich aussehen und über ein identisches Tank-in-Tank-System (Frisch- und Schmutzwasser: je 50 l) verfügen, zeichnen sich durch hohe Effizienz aus. Sie bieten Schrubben und Absaugen in einem Arbeitsgang. Wie handfest der Anwendernutzen ausfällt, zeigt anschaulich der Einsatz einer Aufsteh-Scheuersaugmaschine bei der regelmäßigen Reinigung der Bolidt-Außendecks. Wo früher bis zu vier Mitarbeiter – mit den Arbeitsschritten: Auftragen von Reinigungsmittel, Einarbeiten mit Einscheibenmaschine, händisches Nachspülen, Aufsaugen mit Nass-Trockensauger – gefordert waren, reicht heute ein Bediener mit seiner wendigen Maschine. Angst vor großen Tieren hat man hier nicht.

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