Gesellschaftliche Verantwortung – Corporate Citizenship

Soziale Exzellenz im Sinne eines "Good Corporate Citizen" bedeutet, dass wir – neben der internen sozialen Verantwortung – als Teil der Gesellschaft auch extern Verantwortung übernehmen.

Corporate Citizenship

Unsere "Corporate Citizenship"-Aktivitäten.

Das regionale und weltweite Engagement für soziale Zwecke nimmt im Hause Kärcher seit jeher einen hohen Stellenwert ein. Als verlässlicher Partner gemeinnütziger Organisationen wollen wir das Umfeld für unsere Mitarbeiter und für die Gesellschaft lebenswerter machen. Deshalb unterstützen wir diverse Vereine und Initiativen, tragen zum Erhalt von Monumenten bei, fördern Bildung, Wissenschaft und Forschung und kooperieren mit verschiedenen sozialen Einrichtungen.

Sozialsponsoring und Unternehmensspenden.

Zur Übernahme sozialer Verantwortung gehört es für uns selbstverständlich dazu, dass wir förderungswerte, gemeinnützige Projekte und Organisationen unterstützen.

Was wir tun

Wir fördern viele verschiedene Vereine, Bildungseinrichtungen, Kulturinitiativen und Stiftungen. Dabei legen wir einen Schwerpunkt auf Institutionen aus dem geographischen Umfeld unserer Standorte. Die Möglichkeiten unserer Unterstützung reichen von Geld- und Sachspenden über Werbegeschenke für Tombolas und klassisches Vereinssponsoring bis hin zu Reinigungsaktionen, die von Kärcher-Mitarbeitern durchgeführt werden.

Kultursponsoring.

Soziale Verantwortung zu übernehmen, bedeutet auch, dass wir uns in den Bereichen Kunst und Kultur engagieren. Dank unseres Kultursponsorings tragen wir dazu bei, die Schätze der Vergangenheit zu bewahren.

Was wir tun

„Spitzenleistungen für Sauberkeit und Werterhaltung“ – diesen Anspruch, der im Kärcher-Unternehmensleitbild schriftlich fixiert ist, nehmen wir sehr ernst. Seit über 30 Jahren führen wir als Reinigungsspezialist weltweit restauratorische Reinigungsprojekte an Kunstwerken und denkmalgeschützten Bauwerken durch. Unser Ziel dabei ist es, die Monumente für die Nachwelt zu erhalten. Die Arbeiten finden stets in enger Kooperation mit Restauratoren, Kunsthistorikern und anderen Fachwissenschaftlern statt; so stellen wir sicher, dass für jedes Objekt die beste Reinigungsmethode zur Anwendung kommt.

Kärcher reinigt die Welt!

Dieses Motto ist bei uns Programm. Von der Christusstatue in Rio de Janeiro bis zum Brandenburger Tor in Berlin. Unsere Kompetenz und Erfahrung haben wir bereits bei über 100 ungewöhnlichen Reinigungsprojekten auf allen Kontinenten unter Beweis gestellt. Mit dieser ungewöhnlichen Art des Kultursponsorings setzt sich Kärcher auf eine sehr persönliche und individuelle Weise mit dem kulturellen Erbe auseinander, die weit über das bloße Spenden hinausgeht: Wir stellen nicht nur Geld zur Verfügung, sondern engagieren uns auch mit unserer Erfahrung, unserem Wissen und unserer Technik.

Kooperationen mit gemeinnützigen Organisationen.

Neben den kleineren Engagements für eine Vielzahl an Vereinen, engagiert sich Kärcher in größerem Umfang langfristig für verschiedene gemeinnützige Organisationen. Als verlässlicher Partner unterstützen wir deren regionale, nationale und weltweite Projekte über Jahre hinweg.


Kooperation mit sozialen Einrichtungen

Seit über 15 Jahren arbeitet Kärcher mit der Samariterstiftung und der Paulinenpflege Winnenden e.V. zusammen. In den Fränkischen Werkstätten in Obersontheim und in den Backnanger Werkstätten beschäftigen wir etwa hundert Menschen mit psychischen Erkrankungen. Sie erledigen für uns Arbeiten im Bereich Montage und Teileverpackung. Durch die geregelte, tägliche Arbeit wird es ihnen ermöglicht, am öffentlichen Leben aktiv teilzunehmen. So wird der Weg zurück in ein normales Leben leichter.

Kooperation mit sozialen Einrichtungen

Kärcher unterstützt SOS-Kinderdorf e.V.

Im Rahmen seines sozialen Engagements kooperiert Kärcher seit dem Jahr 2011 mit SOS-Kinderdorf e.V. Wir unterstützen den gemeinnützigen Verein finanziell und mit unserer eigenen Technik. Die SOS-Kinderdörfer erhalten Reinigungsgeräte, die sie – abgestimmt auf ihre Bedürfnisse – zusammen mit Kärcher-Mitarbeitern auswählen. In komplexere Maschinen geben Schulungsreferenten vor Ort eine Einweisung. So haben wir mittlerweile nicht nur viele Einrichtungen in Deutschland ausgestattet, sondern auch Kinderdörfer in der ganzen Welt. Zum Beispiel konnten wir bislang Kinderdorffamilien in Österreich, Griechenland, Peru und Mexiko mit unseren Geräten ausstatten und damit die alltägliche Arbeit erleichtern. Unsere finanziellen Zuwendungen gingen im Jahr 2013 zu Gunsten der Einrichtung JuWel in Welzheim und des Projektes SOSKompASS in Schorndorf.

"Die Berücksichtigung gesellschaftlicher und sozialer Belange ist bei Kärcher von jeher fester Bestandteil der Unternehmenskultur; und ebenso nimmt die Unterstützung junger Menschen schon immer einen hohen Stellenwert bei uns ein", so der Vorsitzende der Geschäftsführung von Kärcher, Hartmut Jenner. "Deshalb arbeiten wir sehr gerne mit der Organisation SOS-Kinderdorf zusammen, die sich mit bewundernswertem Engagement für die Bedürfnisse und Rechte von Kindern in aller Welt einsetzt."

Weitere Informationen über SOS-Kinderdorf: www.kaercher.sos-kinderdorf.de

SOS Kinderdorf

SOS Kinderdorf
SOS Kinderdorf
SOS Kinderdorf

Enge Partnerschaft zwischen Kärcher und internationaler Bachakademie Stuttgart

Eine langjährige Partnerschaft besteht zwischen Kärcher und der Internationalen Bachakademie Stuttgart. Mit unserem Engagement möchten wir zur Pflege des unschätzbaren Werkes von Johann Sebastian Bach beitragen und helfen, es lebendig zu erhalten. Ziel ist es außerdem, den musikalischen Nachwuchs auf internationaler Ebene zu fördern.

Die Bachakademie wurde 1981 von Helmuth Rilling gegründet, der bis 2013 ihr künstlerischer Leiter war. Die Nachfolge hat Hans-Christoph Rademann angetreten. Die Internationale Bachakademie ist Trägerin der Ensembles Gächinger Kantorei (gegr. 1954) und Bach-Collegium Stuttgart (gegr. 1965) sowie seit 2011 des JSB Ensembles, das jedes Jahr für die Bachwoche mit jungen Musikern aus der ganzen Welt neu zusammengestellt wird. Die Internationale Bachakademie veranstaltet Konzerte im In- und Ausland, sowie Workshops – die sogenannten Bachakademien, außerdem die jährliche Bachwoche und das Musikfest Stuttgart.

Die Internationale Bachakademie hat wesentlich dazu beigetragen, dass Stuttgart zu einem Zentrum für die Musik von Johann Sebastian Bach wurde, das weltweit großes Renommee genießt.

Weitere Informationen über die Bachakademie und ihr Konzertprogramm: www.bachakademie.de

Bachakademie

Bachakademie
Bachakademie
Bachakademie

Zusammenarbeit mit dem Global Nature Fund

Gemeinsam mit dem Global Nature Fund hat Kärcher die Initiative "Sauberes Wasser für die Welt" gegründet. Darin unterstützen wir die Organisation beim Bau von Grünfilter-Anlagen zur ökologischen Wasseraufbereitung in Entwicklungs- und Schwellenländern. "Mit dem Global Nature Fund haben wir einen Partner gefunden, der sehr gut zu unserem Familienunternehmen und unserem Kerngeschäft Wasser und Reinigung passt", erklärt Frank Schad, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kultur- und Umweltmanagement der Kärcher-Gruppe.

Der Global Nature Fund und das Projekt "Living Lakes"

Der Global Nature Fund (GNF) ist eine internationale Stiftung für Umwelt und Natur, die sich unter anderem intensiv für den Erhalt von Wasser-Ökosystemen einsetzt. So leistet zum Beispiel das Projekt "Living Lakes", an dem sich über 100 Mitgliedsorganisationen weltweit beteiligen, einen wichtigen Beitrag zum Schutz der natürlichen Ressource Wasser. Es bewahrt und verbessert die ökologische und biologische Vielfalt von Flüssen und Seen, insbesondere in Entwicklungsländern. Dies wirkt sich positiv auf die hygienischen Verhältnisse für die lokale Bevölkerung aus und verringert die Zahl der Erkrankungen.

Im Rahmen der Initiative "Sauberes Wasser für die Welt" unterstützt Kärcher das Projekt "Living Lakes" aktiv. Das sogenannte "Grünfilter-Prinzip" macht es möglich.

Clever kaufen – nachhaltig helfen

Beim Kauf eines eco!ogic-Gerätes der Marke Kärcher unterstützen Sie den Global Nature Fund automatisch bei der Abwasser-Aufbereitung im Rahmen des Projekts „Living Lakes“. Konkret: Jedes verkaufte Gerät der Kärcher eco!ogic-Reihe bedeutet 1.000 Liter gereinigtes Wasser. So kommt Ihre Hilfe genau dort an, wo sie am nötigsten gebraucht wird: in den entwicklungsbedürftigsten Regionen dieser Welt. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

So funktioniert das „Grünfilter-Prinzip“

Grünfilter verhindern eine Verschmutzung des Grundwassers durch ungefiltertes Abwasser. Dafür wird zunächst ein Wasserkanal ausgehoben, durch den das Abwasser geleitet wird. Im Kanal befinden sich schwimmende Pflanzen, die große Wurzelballen entwickeln und ausgezeichnete Filtereigenschaften besitzen. So können Nährstoffe, Schadstoffe und selbst Krankheitserreger im Wasser auf ganz natürliche Art verringert werden.

Eine Grünfilter-Anlage für San Miguel de Sema in Kolumbien

Als Pilotprojekt der langjährig angelegten Zusammenarbeit wurde im Jahr 2013 die erste Pflanzenkläranlage in Kolumbien errichtet. Sie befindet sich in der Region Boyacá und reinigt die Abwasser der 4.000-Einwohner-Stadt San Miguel de Sema. Der Bau wurde gemeinsam mit dem lokalen Partner Fundación Humedales und ortsansässigen Unternehmen realisiert. Die Grünfilteranlage bedarf weder der Zufuhr von Energie noch chemischer Zusätze und ist zudem nahezu wartungsfrei. Sie arbeitet mit Schilf- und Rohrkolbenpflanzen, die das Abwasser häuslicher Gemeinschaften auf natürliche Weise filtern. Im Jahr 2014 sollen drei weitere Projekte – eines in Südafrika und zwei in Kolumbien – umgesetzt werden.

Global Nature Fund

Mitarbeiterengagement – Corporate Volunteering.

In der Kultur unseres Unternehmens ist die Bereitschaft zum Engagement für die Gesellschaft fest verankert. Daher fördert Kärcher gezielt den bürgerschaftlichen Einsatz seiner Mitarbeiter. Dank des ehrenamtlichen Engagements der Kärcher-Mitarbeiter, konnten wir bereits zwei sogenannte „Corporate Volunteering“-Projekte über mehrere Jahre hinweg erfolgreich realisieren.


Kärcher und NABU: Gemeinsames Engagement für biologische Vielfalt

Umweltschutz nimmt bei der Firma Kärcher einen hohen Stellenwert ein. Im Rahmen des Engagements für den „Aktionsplan biologische Vielfalt“ des Umweltministeriums Baden-Württemberg hat Kärcher die Patenschaft für die Gelbbauchunke übernommen und unterstützt die Ortsgruppe des NABU Winnenden bei der Pflege dieser bedrohten Tierart.

Gemeinsam haben wir im Jahr 2009 im Oberen Zipfelbachtal – nahe unseres Stammsitzes in Winnenden – einen neuen Lebensraum für den kleinen, gelben Froschlurch geschaffen. Mit dem Einsatz freiwilliger Helfer und schwerer Maschinen wurden neue Tümpel ausgehoben und verlandete Gewässer wieder nutzbar gemacht. Seither finden sich jährlich im Oktober einige Kärcher-Mitarbeiter zusammen, um das Biotop auf ehrenamtlicher Basis zu pflegen, das den nur fünf Zentimeter großen und zehn Gramm schweren Amphibien zur Laichablage dient. Für eine gute Laichentwicklung müssen die Kleingewässer aber besonnt und möglichst frei von üppigem Pflanzenbewuchs sein.

An diesem Tag wird Mähgut zusammengerecht, auf Planen gehoben und mit Hilfe von Pferden aus der sumpfigen Wiese abtransportiert. Kärcher finanziert im Rahmen der Kooperation jährlich die Gerätschaften sowie den Einsatz der Arbeitspferde und sorgt für die Verpflegung der fleißigen Helfer.

NABU

Einsatz für Berggorillaschutzprojekte der Wilhelma

Seit 2011 beteiligt sich Kärcher an der Handysammelaktion des Zoologisch-Botanischen Gartens Wilhelma in Stuttgart. Durch die Spende alter Mobiltelefone können die Kärcher-Mitarbeiter aktiv zum Schutz der bedrohten Berggorillas beitragen, von deren Art es weltweit nur noch rund 800 Tiere gibt. Sie alle sind durch den Bergbau bedroht. Insbesondere ist deren Lebensraum durch den Abbau des seltenen Erzes Coltan akut gefährdet. Coltan wird in Mobiltelefonen verbaut und ist aus diesem Grund sehr begehrt.

Das Sammeln der alten Handys hilft den Gorillas doppelt: Einerseits wird durch Recycling und Wiederbenutzung alter Mobiltelefone der Bedarf an Coltan gemindert – andere Edelmetalle können sogar vollständig wiedergewonnen werden. Andererseits wird der Recyclingwert der Handys für Schutzprojekte im Virunga Nationalpark und an die Berggorilla & Regenwald Direkthilfe gespendet. Insgesamt wurden seit 2011 über 625 Handys von unseren Mitarbeitern gespendet.

Wilhelma

Wilhelma
Wilhelma
Wilhelma

Kärcher-Azubis engagieren sich im Ausland

Das erste internationale Corporate-Volunteering-Projekt führte nach Südafrika. Zehn Auszubildenden im Alter von 17 bis 21 Jahren bot Kärcher im Mai 2014 erstmals die Gelegenheit, sich ehrenamtlich im Ausland zu engagieren. Während eines zehntätigen Aufenthalts in Südafrika arbeiteten sie für den Wildlands Conservation Trust: Die Hilfsorganisation setzt sich mit zahlreichen Projekten für die ländliche Bevölkerung der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal und für den Erhalt der Artenvielfalt ein.

Über den Tellerrand

Mit dem ersten internationalen Corporate-Volunteering-Projekt baut Kärcher sein bisheriges gesellschaftliches Engagement weiter aus. In den vergangenen Jahren beteiligten sich Azubis bereits bei verschiedenen lokalen Projekten wie den Bachputzaktionen in Winnenden und Obersontheim. Der Aufenthalt in Südafrika sollte ihnen nicht nur die Möglichkeit bieten, sich für den Umweltschutz einzusetzen, sondern auch die Menschen und deren Kultur kennenzulernen. Begleitet wurden sie von ihrem Ausbilder Hermann Trefz und Carolin Häfner vom Kärcher-Nachhaltigkeitsmanagement.

Abseits von Touristenpfaden

Zeltlager mitten im Busch, keine Elektrizität, kaltes Duschwasser und ganz weit weg von Facebook und Co.: Die zwei Mädchen und acht Jungs aus Winnenden und Obersontheim mussten zwar auf einigen Komfort verzichten, machten aber unvergessliche Erfahrungen. Gemeinsam mit zehn afrikanischen Jugendlichen aus dem Gumbi-Klan lernten sie beispielsweise die Arbeit der Wildhüter im 12.000 ha großen Somkhanda Naturreservat kennen. Sie halfen unter anderem dabei, mitten im weitläufigen Naturreservat Kamerastationen eines Leopardenschutzprogramms zu prüfen und das Bildmaterial auszuwerten. Zum Programm gehörten außerdem das Monitoring, also das Aufspüren und die systematische Datenerfassung gefährdeter Nashörner, das Pflanzen von Bäumen, das Auswildern von Schakalen und das Basteln von Spielsachen aus Plastikmüll. In Dörfern, Schulen und Kinderkrippen erlebten die Azubis hautnah das tägliche Leben der Einheimischen und waren begeistert von deren Gastfreundschaft.

Die Reise war für die Azubis nicht nur ein bleibendes Erlebnis, sie hat vor allem dazu beigetragen, sowohl ihr Umweltbewusstsein als auch ihr Verständnis für soziale und kulturelle Unterschiede zu stärken.

„Für mich war das Projekt eine unglaubliche Erfahrung. Wir hatten die Möglichkeit, Südafrika in einer ganz besonderen Art und Weise kennenzulernen.“ Marc Siegle

„Es war ein unvergessliches Erlebnis und ich habe viele neue und auch wichtige Erfahrungen für mein Leben gemacht.“ Nico Bauer