So nachhaltig sind unsere Produkte

Emissionsarm gefertigt, ökologisch bewusste Materialauswahl, energie- und wassersparend im Einsatz – Produkte für Reinigung und Pflege sollten in vielerlei Hinsicht nachhaltig sein. Daher umfasst verantwortungsvolles Handeln bei Kärcher die Geräteentwicklung, führt über die Produktions- und Lieferkette bis hin zur fachgerechten Entsorgung – und endet somit nicht an unseren Werkstoren.

So nachhaltig sind unsere Produkte

Beitrag zu Werterhalt und Langlebigkeit

Verbraucher stellen heute beim Kauf wichtige Fragen: Wo wurde das Produkt hergestellt, von wem und unter welchen Bedingungen? Aus welchen Materialien besteht es? Und kann es am Ende recycelt werden? Wie effizient arbeitet das Gerät? Wir nehmen diese Interessen sehr ernst. Kärcher bietet für Haushalte, Industrie und Gewerbe Reinigungslösungen an – und diese verbrauchen Wasser, Strom und Reinigungsmittel. Kärcher-Technik trägt aber auch massgeblich zum Werterhalt und zur Langlebigkeit von Gebäuden oder Maschinen bei – und darin steckt bereits viel Nachhaltigkeit.

Erfahren Sie hier mehr über die Nachhaltigkeitsaspekte bei Hochdruckreinigern, Saugern und Co.


Wasser sparen

Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Ressource Wasser ist heute wichtiger denn je. Was unsere Technik dazu beitragen kann? Reinigungsgeräte können auf mehrere Arten dafür sorgen, dass weniger Wasser verbraucht wird. Recyclingsysteme in Kfz-Waschanlagen sammeln beispielsweise bis zu 85 Prozent des genutzten Wassers, bereiten es auf und nutzen es für den nächsten Waschgang. Hochdruckreiniger sparen durch ihre hohe Reinigungsleistung im Vergleich zur Arbeit mit einem Gartenschlauch rund 80 Prozent Wasser ein. Pumpen für den Garten machen Regenwasser für Bewässerungen rund ums Haus nutzbar. Einen Eindruck liefern diese Beispiele:

Das Wasseraufbereitungssystem WRB 4000 Bio zur biologischen Abwasserreinigung reinigt das Abwasser von Fahrzeugwaschanlagen auf natürliche und umweltgerechte Weise. Die Anlage kann bis zu 4'000 Liter Wasser pro Stunde verarbeiten und dabei bis zu 98 Prozent als klares und geruchsneutrales Brauchwasser in den Kreislauf zurückführen bzw. unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen in die Kanalisation einleiten. Dabei baut sie Reinigungsmittel und Trocknungshilfen zuverlässig und ohne den Einsatz von Flockungsmitteln und sonstiger Chemikalien ab.

Das zuverlässige Recycling des Wassers erfolgt in vier Stufen: Im Schlammfang werden zunächst ungelöste Schwimmstoffe und grobe Feststoffe zurückgehalten und abgelagert. Im nächsten Becken befinden sich Mikroorganismen, die die gelösten organischen Stoffe, beispielsweise Öle, Fette oder Tenside, aus dem Wasser nahezu vollständig verstoffwechseln und abbauen. Im dritten Schritt wird das Wasser in die oberirdische Nachklärung eingeleitet, in der Reststoffe wie abgelöster mineralischer Überschussschlamm herausgefiltert werden. Das recycelte Wasser wird abschliessend in einem Tank gesammelt und den nächsten Wäschen wieder zugeführt.

Wasseraufbereitungssystem WRB 4000 Bio

Stark konturierte Fahrzeuge, anspruchsvolle Kunden: Die Anforderungen an Waschanlagen werden immer höher. Wollen Mineralölgesellschaften, Tankstellen  oder Autohäuser ihren Kunden selbst bei hohem Waschaufkommen Premiumservice anbieten, sind leistungsstarke Anlagen gefragt. Bei der Portalwaschanlage CWB 3 Klean!Star iQ ist Wassersparen selbstverständlich. Dank der standardmässigen Wassersparfunktion werden nur 20 Liter Frischwasser für eine Fahrzeugwäsche benötigt. Hierdurch werden natürliche Ressourcen geschont und Betriebskosten gesenkt.

Waschanlage CWB 3 Klean!Star iQ

Kärcher Hochdruckreiniger sparen im Vergleich zur Reinigung mit einem Wasserschlauch bis zu 3'100 Liter pro Stunde und verwenden damit etwa 80 Prozent weniger Wasser. Denn sie zeichnen sich bei grundsätzlich geringerem Verbrauch durch eine hohe Abtragsleistung und Reinigungseffizienz aus. Das bedeutet: Die Reinigung geht schnell vonstatten und spart Zeit – und damit auch Wasser und Energie.

Dahinter stehen eine patentierte Düsentechnologie und die passgenaue Abstimmung auf die Leistung der einzelnen Geräte – man erhält schneller ein besseres Ergebnis. Hinzu kommt, dass die meisten Modelle auch mit Brauchwasser betrieben werden können. Dazu saugen die Geräte das Wasser einfach aus einem vorhandenen Wasserspeicher – zum Beispiel aus einer Regentonne. Der Anwender verzichtet so auf den Einsatz von Trinkwasser, schont dabei die Umwelt und ist zudem unabhängig vom Wassernetz.

Sparsame Reinigung mit dem Hochdruckreiniger

Druckerzeugende Pumpen ermöglichen die einfache Versorgung von Haus und Garten mit Brunnen- oder Regenwasser, zum Beispiel mit der BP Garden. Die Hauswasserautomaten BP Home & Garden pumpen Brauchwasser automatisch durchs ganze Haus. Die Fasspumpe BP Barrel, die Zisternenpumpe BP Cistern und die Tiefbrunnenpumpe BP Deep Well arbeiten direkt im Wasser.

Druckerzeugende Pumpen

Der Hartbodenreiniger FC 7 Cordless entfernt alle Arten von trockenem und feuchtem Alltagsschmutz in einem Arbeitsgang. Auf Staubsaugen vor dem Bodenwischen kann deshalb verzichtet werden. Dabei spart das Gerät bei der Reinigung von 60 m² Bodenfläche bis zu 90 Prozent an Wasser gegenüber einem herkömmlichen Wischmopp mit Wassereimer.

Der FC 7 Cordless arbeitet mit vier gegenläufig rotierenden Reinigungswalzen, die permanent mit Frischwasser und Reinigungsmittel befeuchtet werden. Die Walzen nehmen jeglichen Haushaltsschmutz zuverlässig auf und wischen den Boden sowohl in der Vorwärts- als auch in der Rückwärtsbewegung.

Hartbodenreiniger FC 7 Cordless
Wasser sparen

Energie effizient einsetzen

Die Energieeffizienz unserer Produkte verbessern wir stetig – egal ob sie per Kabel, von einem Akku oder von einem Verbrennungsmotor versorgt werden. Eine wichtige Entwicklung bei Reinigungsgeräten ist die Kärcher eco!efficiency-Stufe, die auch im laufenden Betrieb aktiviert werden kann. Mit ihr werden die Maschinenfunktionen automatisch auf bestmögliche Effizienz gesteuert. Dadurch reduziert sich der Verbrauch von Energie, Wasser und Reinigungsmittel. Wie das in der Praxis konkret aussieht, zeigen diese Beispiele:

Zahlreiche Baureihen von Kärcher Scheuersaugmaschinen verfügen bereits über eine eco!efficiency-Stufe. Mit ihr werden die Bürstendrehzahl und die Saugkraft auf eine für leichtere Verschmutzungen ausreichende Leistung reduziert. So werden überzeugende Reinigungsergebnisse mit deutlich geringerem Verbrauch erzielt. Bis zu 30 Prozent Energie sowie 10 Prozent Wasser und Reinigungsmittel können durch die eco!efficiency-Stufe derzeit eingespart werden.

Scheuersaugmaschinen

Mit Heisswasser unter Hochdruck werden vergleichbare Reinigungsergebnisse bei deutlich verringertem Wassereinsatz erzielt. Darüber hinaus kommt bei Heisswasser-Hochdruckreinigern die eco!efficiency-Stufe zum Einsatz. Ist sie aktiv, wird die Wassertemperatur auf 60 °C geregelt, denn diese Temperatur ist für die meisten Reinigungsaufgaben völlig ausreichend. Die Brenner der Heisswasser-Hochdruckreiniger sind besonders effizient und umweltfreundlich – das hat der Verband EUnited Cleaning bestätigt. Kärcher ist der weltweit erste Reinigungsgerätehersteller, der eine solche Zertifizierung erhalten hat.

Die Zertifizierung umfasst mehrere Elemente: Die eingesetzten Brenner müssen einen besonders hohen Wirkungsgrad aufweisen, gleichzeitig dürfen die Emissionen für Russ und Kohlenmonoxid sehr niedrige Grenzen nicht überschreiten. Diese Kombination führt zu besonders umweltfreundlichen Geräten, die nicht nur wenig Schadstoffe ausstossen, sondern gleichzeitig mit ihrem geringen Verbrauch zu niedrigen Betriebskosten führen. Der Branchenverband EUnited Cleaning repräsentiert die führenden Anbieter von Bodenreinigungsmaschinen und Hochdruckreinigern für den professionellen Einsatz.

Heisswasser-Hochdruckreiniger

Mit 40 Prozent niedrigerer Leistungsaufnahme erzielen die eco!efficiency-Trockensauger 98 Prozent der Saugleistung des Basisgeräts, was für die tägliche Unterhaltsreinigung völlig ausreichend ist. Dabei saugen die eco!efficiency-Geräte messbar wie auch gefühlt mit nur der halben Lautstärke sympathisch leise. Bei Akku-Geräten verlängert sie ausserdem die Arbeitsdauer bei gleichzeitiger starker Reinigungsleistung.

Staubsauger

Kärcher Wasserspender reduzieren den Energieaufwand für die Bereitstellung von gefiltertem, gekühltem oder mit Kohlensäure versetztem Wasser im Vergleich zu herkömmlichen Trinklösungen deutlich. Der Standby-Modus der Advanced-Geräte ermöglicht es, die Betriebszeit jedes Kärcher Wasserspenders individuell einzustellen, so dass das Gerät an nicht genutzten Tagen, zum Beispiel am Wochenende, nur mit Minimalenergie (< 0,5 Watt) betrieben wird. Auf Wunsch kann ausserdem der Eco-Mode aktiviert werden. Wasserspender erhitzen in diesem Modus zum Beispiel Heisswasser erst auf Knopfdruck Portion für Portion und halten es nicht dauerhaft heiss. Kaltes Wasser wird bei längerer Nichtbenutzung weniger gekühlt, wodurch ebenfalls weniger Energie für die Bevorratung verbraucht wird. Der Energieverbrauch wird auf diese Weise reduziert.

Zudem senken leitungsgebundene Wasserspender die CO₂-Emissionen deutlich, da das Wasser nicht aufwendig über viele Kilometer mit LKW transportiert wird. Die Kärcher WPD-Modelle setzen bei typischer Anwendung im Vergleich zu Gallonensystemen rund 80 Prozent weniger Kohlenstoffdioxid frei, im Vergleich zu Flaschenwasser sind es sogar rund 90 Prozent weniger. Ein weiterer Vorteil im Vergleich zu Flaschenwasser ist der mögliche Verzicht auf Einweg-Plastikflaschen.

Wasserspender

Der Kärcher Battery Power Wechselakku eignet sich für den Einsatz in zahlreichen Geräten der 18 V-Akkuplattform. Dank der Real Time Technology mit LC-Display sind Restlaufzeit, Restladezeit und Ladezustand – abhängig vom genutzten Gerät – immer im Blick.

Im häuslichen Umfeld sind Akku-Geräte nicht täglich im Einsatz. So werden Gartengeräte im Winter so gut wie nicht verwendet. Der Lagermodus garantiert eine lange Lebensdauer der Zellen, wenn diese über einen längeren Zeitraum ungenutzt in der Garage liegen. Ideal für die längere Aufbewahrung ist ein Ladezustand von 70 Prozent. Wird der Akkupack bei über 70 Prozent gelagert und mehr als 21 Tage nicht verwendet, aktiviert sich automatisch ein Modus, der ihn auf 70 Prozent teilentlädt.

Lagermodus der Battery Power Akkus
Energie effizient einsetzen

Emissionen verringern

Gerade in Innenräumen und wenn Anwender unmittelbar am Gerät arbeiten, ist es wichtig, Emissionen zu verringern oder wo möglich ganz zu vermeiden – Betriebsgeräusche eingeschlossen. So ist es etwa bei Staubsaugern von besonderer Bedeutung, dass diese den eingesaugten Staub wirklich zurückhalten und nicht wieder aus dem Gerät ausstossen. In anderen Bereichen, wie etwa bei Rasenmähern und Motorsägen, kann der Umstieg von Geräten mit Verbrennungsmotor auf elektrisch betriebene Geräte dafür sorgen, dass gar keine direkten Emissionen mehr entstehen. Kärcher setzt bei Produkten auf effiziente Filtersysteme oder bietet emissionslose Produkte an, wie beispielsweise die Geräte der Akkuplattformen.

Die beste Prävention von Abgasen und Emissionen ist, sie erst gar nicht entstehen zu lassen ­– wie beim Einsatz unserer Outdoor Power Equipment-Produkte. Mit hoher 36 V-Leistung und Ausdauer müssen bei der Arbeit mit Laubbläser, Heckenschere und Co. keine Abstriche gemacht werden. Gleichzeitig arbeiten die Anwender geräuscharm, emissionsfrei und ergonomisch.

Outdoor Power Equipment für professionelle Anwender

Emissionsfreies und flexibles Arbeiten rund ums Haus ermöglicht unsere Battery Power Plattform. Ohne lästiges Kabel oder lauten Verbrennungsmotor bieten akkubetriebene Garten- und Reinigungsgeräte maximale Bewegungsfreiheit und sind im Handumdrehen einsatzbereit. Dank der Kärcher Real Time Technology lässt sich der Akkuzustand jederzeit mit einem Blick kontrollieren: Das integrierte LC-Display zeigt an, wie viele Minuten mit dem aktuellen Akku noch gearbeitet werden kann. Und im Ladegerät zeigt das Display des Akkus minutengenau an, wie lange die Restzeit noch beträgt.

Battery Power Plattform für Privatanwender

Auf Baustellen, in der Werkstatt oder bei Produktionsprozessen in der Industrie gibt es viele Tätigkeiten, bei denen grosse Mengen Staub entstehen. Um die Anforderungen des Arbeitsschutzes zu erfüllen und um die Belastungen so gering wie möglich zu halten, müssen verschiedene Vorkehrungen getroffen werden. Ziel ist es, die Arbeitsumgebung weitgehend staubfrei zu halten. Besonders problematisch sind Stäube, die auch Stoffe wie Pollen, Quarz, Schimmel, Viren oder gar Asbest enthalten.

Sicherheitssauger sind so konstruiert, dass sie solche Partikel zuverlässig aufnehmen und entsorgen. Die feinen Staubpartikel aufzufangen und zu verhindern, dass diese wieder zurück in die Umgebungsluft gelangen können, ist die Aufgabe des Filters. Bei grossen Staubmengen besteht die Gefahr, dass dieser sich zusetzt und die Saugleistung deutlich nachlässt. Sicherheitssauger sind deshalb mit Systemen zur Filterabreinigung ausgerüstet.

Vollautomatische Funktionen zur Filterabreinigung erlauben das Aufsaugen grosser Feinstaubmengen ohne Arbeitsunterbrechung oder Saugkraftverlust. Kärcher nutzt auch bei Sicherheitssaugern das weiterentwickelte Tact-System. Dabei wird der Filter automatisch mittels schlagartiger Umkehr des Luftstromes gereinigt.

Staubsauger-Filter
Emissionen verringern

Verantwortungsvolle Kunststoffverwendung

Bei unseren Geräten konnten wir seit 2012 den Anteil an Recycling-Kunststoffen um den Faktor 4 erhöhen. Bei der Materialbeschaffung achten wir auf nachhaltige Quellen, um so den Kreislauf zu schliessen und den zurückgeführten Kunststoff wieder in Produkten zu verwenden. Wir haben es uns zum Ziel gemacht, bis 2025 bei den Home & Garden Hochdruckreinigern einen Rezyklatkunststoff-Anteil von bis zu 50 Prozent zu erreichen. Wie nachhaltiger Materialeinsatz schon heute aussieht:

Kärcher ist eines der ersten Unternehmen, das die sogenannte Technyl® 4earth®-Technologie des Herstellers Domo in der Serienproduktion für den Endverbraucher-Markt einsetzt. Das verwendete Rezyklat wird aus Geweben zurückgeführter Airbags und Restmaterial aus deren Fertigung gewonnen. Das gewährleistet sowohl eine gleichbleibende Materialqualität als auch Versorgungssicherheit. Darüber hinaus können CO₂-Emissionen, Wasserverbrauch und der Einsatz von nicht erneuerbaren Energien signifikant reduziert werden.

Das verwendete Polyamid ist mit 30 Prozent Glasfasern verstärkt. Denn die Strahlrohre der Kärcher Hochdruckreiniger müssen bei ihrem Einsatz einem aussergewöhnlich hohen Druck standhalten und darüber hinaus widerstandsfähig gegen Umwelteinflüsse und Reinigungsmittel sein. Eine weitere Besonderheit: Der recycelte Werkstoff weist gegenüber dem Ausgangsmaterial keinerlei Einbussen in seinen Eigenschaften auf.

Hochdruckreiniger-Strahlrohre aus Airbags

In unseren Home & Garden Geräten setzen wir wenn möglich Recycling-Material ein. So zum Beispiel für die Gehäuseunterteile unserer Dampfreiniger SC-Range. Der hier verwendete Werkstoff Polypropylen (PP) ist über einen grossen Temperaturbereich formstabil, was es zum idealen Material für Dampfreiniger macht und keinen Nachteil im Vergleich zu neuem Kunststoff aufweist.

Recycling-Material in Dampfreinigern
Verantwortungsvolle Kunststoffverwendung

Bewusster Reinigungsmittel-Einsatz

Nicht immer muss für eine gründliche Reinigung ein Reinigungsmittel eingesetzt werden. So lassen sich zum Beispiel mit Dampfreinigern oder Heisswasser-Hochdruckreinigern zahlreiche Verschmutzungen ganz ohne den Einsatz von Chemie entfernen. In vielen Bereichen jedoch ist der effiziente und anwendungsorientierte Reinigungsmittel-Einsatz unabdingbar für ein bestmögliches Ergebnis. Kärcher entwickelt seit mehr als 30 Jahren umweltverträgliche Produkte, alle sind biologisch abbaubar und vermindern damit die Abwasserbelastung. Im Entwicklungsprozess gilt es, eine ganze Reihe an Aspekten zu beachten, um ein über den gesamten Lebenszyklus hinweg nachhaltiges Reinigungsmittel zu fertigen: von der Rohstoffauswahl bis zur Verpackung. Seit 2012 sind sämtliche Reinigungsmittel von Kärcher mit dem Sustainable Cleaning Label zertifiziert. Das Label kennzeichnet Produkte, die in Unternehmen hergestellt wurden, die sich zu nachhaltigem Handeln bekennen. Zudem erfüllen etliche der mehr als 600 unterschiedlichen Kärcher Reinigungsmittel die Anforderungen internationaler, nachhaltiger Umweltzertifikate.

Unter dem Namen eco!perform bietet Kärcher umweltfreundliche Reinigungsmittel für die professionelle Anwendung an. Das Sortiment umfasst eine komplette Linie für die Gebäudereinigung und Produkte für die Fahrzeugwäsche, die mit internationalen Umweltzertifikaten wie dem EU Ecolabel oder dem Nordic Swan Ecolabel ausgezeichnet sind.

Um den hohen Anforderungen gerecht zu werden, erfüllen die eco!perform Konzentrate den Nachhaltigkeitsaspekt gleich in mehrfacher Hinsicht: Zum einen verzichtet Kärcher bei der Herstellung komplett auf umwelt- und gesundheitsgefährdende Stoffe. So werden nur vollständig abbaubare Tenside eingesetzt sowie Phosphate, Mikroplastik und gesundheitsschädliche halogenierte Kohlenwasserstoffe vermieden. Darüber hinaus erfüllen die eingesetzten Duft- und Farbstoffe die Standards der internationalen ökologischen Zertifizierung. Ebenso entsprechen die Gebinde den Umweltvorgaben zu Gewicht, Zusammensetzung und Recycling.

Auch in Sachen Dosierung sind die eco!perform Produkte besonders nachhaltig: Bereits kleine Mengen der Mittel reichen aus, um ein bestmögliches Reinigungsergebnis zu erzielen. Aufgrund ihrer hohen Wirksamkeit sind sie besonders effektiv und können um bis zu 50 Prozent geringer dosiert werden als vergleichbare Produkte.

eco!perform Reinigungsmittel

Wildkraut auf Wegen und Plätzen ganz ohne Chemie vernichten: Das ermöglicht der Einsatz von Heisswasser. So können Löwenzahn, Disteln und Co. ganz ohne Herbizide entfernt werden. Das Prinzip der thermischen Unkrautvernichtung beruht auf einer biochemischen Grundregel: Die meisten Eiweisse denaturieren ab einer Temperatur von etwa 42 °C. Das heisst, dass sich die Eiweisse verändern, aufbrechen und ihre Funktionen nicht mehr erfüllen können.

Die dazu erforderliche Hitze kann auf unterschiedliche Weise erzeugt und umgesetzt werden: direkt als Flamme oder indirekt über Wärmestrahlung, als Heisswasser oder Dampf. Davon ist Heisswasser die einzige chemiefreie Methode, die auch nachhaltig die Wurzeln erreicht und damit den schnellen Wiederwuchs eindämmt. Heisswasser-Hochdruckreiniger können eine gleichbleibende Wassertemperatur von bis zu 98 °C bieten, die knapp unterhalb der Dampfgrenze liegt und damit ideal ist. Selbst wenn die Wurzeln nicht sofort komplett vernichtet werden, wird das Unkraut mit jeder Heisswasseranwendung weiter geschwächt. Wenn die Anwendung von Beginn an regelmässig durchgeführt wird, wird das Nachwachsen gehemmt und die Anwendungshäufigkeit bereits im zweiten Jahr deutlich abnehmen. Als Faustregel gilt: drei bis vier Behandlungen im Jahr reichen aus.

Chemielose Unkrautbekämpfung mit Heisswasser

Die Politur von Bodenbelägen wurde lange Jahre mittels Kristallisation durchgeführt. Das trifft auch heute oft noch zu. Der Anwender bringt dabei eine Säure auf den Belag auf, die er mechanisch einarbeitet, um die Oberfläche anzuätzen. Danach wird der Boden aufpoliert – ein aufwändiges Verfahren, das viel Staub produziert und durch den Einsatz von Säure nicht ungefährlich ist. Inzwischen arbeiten stattdessen Einscheiben- oder Scheuersaugmaschinen mit Diamant-Schleifpads, die auf fast allen Steinbelägen eingesetzt werden können und in einem Arbeitsgang Hochglanz-Oberflächen wieder zum Strahlen bringen.

Chemielose Bodenpolitur

Ganz ohne Chemie eignet sich der SC 3 Upright EasyFix-Dampfmopp dank der voreingestellten Dampfmengenregulierung für sämtliche versiegelte Hartböden – sogar Holz. Bei gründlicher Reinigung beseitigt das Gerät sogar bis zu 99.999 Prozent der behüllten Viren*, wie Corona- oder Influenzaviren, und 99.99 Prozent der haushaltsüblichen Bakterien**. In Sachen Gründlichkeit ist der SC 3 Upright EasyFix Premium herkömmlichen Methoden, wie zum Beispiel einem Wischmopp, dank der Kombination aus Bodendüse EasyFix mit Klettverschluss und hochwertigen Mikrofasertüchern deutlich überlegen. So bleibt dem Anwender beim Tuchwechsel der Schmutzkontakt erspart.

*Bei der punktuellen Reinigung mit dem Kärcher-Dampfreiniger, d. h. einer Bedampfungsdauer von 30 Sekunden auf maximaler Dampfstufe bei direktem Kontakt mit der zu reinigenden Oberfläche, können 99.999 Prozent der behüllten Viren, wie Corona- oder Influenzaviren (mit Ausnahme des Hepatitis-B-Virus), auf haushaltsüblichen, glatten Hartflächen entfernt werden (Testkeim: Modifiziertes Vacciniavirus Ankara).

**Bei der Reinigung mit einer Reinigungsgeschwindigkeit von 30 cm/s auf maximaler Dampfstufe und bei direktem Kontakt mit der zu reinigenden Oberfläche werden 99.99 Prozent aller haushaltsüblichen Bakterien auf haushaltsüblichen, glatten Hartflächen abgetötet (Testkeim: Enterococcus hirae).

Dampfmopp SC 3 Upright EasyFix
Bewusster Reinigungsmittel-Einsatz

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