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STAUBABSAUGUNG MIT NASS-/TROCKEN-Tact SAUGERN

Die neuen Nass- und Trockensauger von Kärcher zeichnen sich durch eine verbesserte Filtertechnologie aus, die dazu beiträgt, den um Sie herum existierenden Staub zu kontrollieren und Sie sowie andere davor zu schützen.

Gefahren von Baustaub

Was ist Baustaub?

Baustaub ist ein allgemeiner Begriff, der die Staubarten beschreibt, die typischerweise bei Arbeiten in der Baubranche auftreten. Diese Stäube sind nicht nur störend. Werden sie nicht richtig kontrolliert, können sie Ihre Atmung ernsthaft beeinträchtigen und Ihrer Gesundheit schädigen. Bei längerer Belastung können einige Staubarten lebensbedrohliche Lungenerkrankungen verursachen und sogar zum Tod führen.

Wir wissen über die alltäglich in der Atmosphäre schwebenden Feinstaubpartikel, wie menschliche Hautzellen, Textilfasern und tatsächlich auch verbrannte Meteoritpartikel, Bescheid. Die Arbeiter im Baugewerbe sind allerdings mit weitaus gefährlicheren Staubarten konfrontiert.

Es gibt drei großen Kategorien von Staub, welche beim Schneiden, Feilen, Schleifen oder sonstigen Aufbrechen von Materialien entstehen:

 

Arten von Baustaub

Quarzstaub

Quarzstaub

Beton, Ziegel, Fliesen, Mörtel und Sandstein (im Englischen Sprachraum auch als „lungengängiges kristallines Silikat“ bekannt)


Holzstaub

Holzstaub

Weichholz, Hartholz und Holzprodukte, wie MDF und Sperrholz


Stäube mit geringerer Toxizität

Stäube mit geringerer Toxizität

Gips (z.B. in Gipskartonplatten), Kalkstein, Marmor und Dolomit


Welche Gesundheitsrisiken gibt es?

Bereits eine geringe Menge Quarzstaub in der Luft stellt eine Gefahr für unsere Gesundheit dar. Die schädlichen Partikel sind für unser menschliches Auge unsichtbar. Deshalb wissen viele Arbeiter nicht, wenn sie diese Substanzen eingeatmet haben. Dieser Staub kann in Lungen, Nieren und Atemwegen ernsthafte Schäden sowie lebensbedrohliche Krankheiten wie Lungenkrebs, Silikose (eine (Staubinhalationskrankheit durch Einatmen von Quarzstaub), chronisch-obstruktive Lungenerkrankung und Asthma verursachen – und manchmal sogar tödlich sein.

Arbeitet man in einer staubigen Umgebung ohne Schutz, atmet unser Körper normalerweise 95% des Staubes wieder aus, 5% des Feinstaubs bleiben jedoch in der Lunge zurück.

Quarzstaub verbleibt in der Lunge. Dies führt zu Entzündungen und einem erhöhten Risiko von Lungenschäden und Narbenbildung. Er kann sogar in das Kreislaufsystem eindringen und andere Organe wie unser Gehirn, Herz und Knochen schädigen – die Diagnose ist oft Silikose .

Silikose ist eine irreversible, fortschreitende, behindernde und oft tödlich verlaufende Lungenerkrankung infolge einer starken und anhaltenden Exposition gegenüber Quarzfeinstaub – ein häufig vorkommendes Mineral, das auf Baustellen in vielen Baustoffen vorkommt: Beton, Steine, Sand und Granit.

Bereits kleine Mengen können Schäden verursachen, wie im Beispiel unten gezeigt wird. Es zeigt die maximale Menge an Quarz, die man bei Verwendung der richtigen Schutzmaßnahmen an einen Tag einatmen sollte.

Man geht davon aus, dass jährlich mehr als 500 Bauarbeiter durch Quarzstaub sterben. Silikose ist eine von der Regierung anerkannte Industriekrankheit. Deshalb sollte das Quarzstaubrisiko ernst genommen und die Exposition gegenüber diesem Staub angemessen kontrolliert werden.

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Jetzt bis zu 300,- Euro Fördergeld durch die BG-Bau erhalten

Sie kaufen einen Sicherheitssauger der Staubklasse M (Klasse L ist von der Förderung ausgeschlossen) oder Vorabscheider, der auf der BG-Bau Förderliste steht. Anschließen reichen Sie die Rechnung & Antrag auf Erstattung bei der BG-Bau ein. Sobald der Antrag bewilligt wird, bekommen Sie den angegebenen Anteil des Kaufpreises zurückerstattet.

Schützen Sie sich vor Staub und vermeiden gesundheitliche Probleme am Arbeitsplatz

Die Exposition gegenüber sämtlichen Stäuben sollte verhindert oder, wenn dies nicht machbar ist, angemessen kontrolliert werden. Baustaub fällt unter die Vorschriften zur Überwachung gesundheitsschädlicher Stoffe (COSHH-Vorschriften). Diese zeigen auf, wie sich Personen, die Stäuben ausgesetzt sind, vor diesen schützen können, um Gesundheitsrisiken zu minimieren. Was bedeutet dies konkret?

1. Setzen Sie statt Schleifen oder Sägen spezielle Schneidtechniken ein oder verwenden Sie Nassschneidverfahren: die richtige Menge Wasser bindet Staubwolken.

2. Reduzieren Sie Staubemissionen durch Absaugungen direkt an der Quelle (am Werkzeug).

3. Stellen Sie sicher, dass Atemschutzgeräte und persönliche Schutzausrüstungen (PSA) verfügbar und korrekt getragen sind.

4. Verwenden Sie Folien oder temporäre Abschirmungen, damit Staub nicht entweichen kann.

5. Halten Sie Geräte / Werkzeuge in gutem Zustand, damit sie mit maximaler Effizienz arbeiten.

6. Arbeiten Sie mit quarzfreien Strahlmitteln, denn sie reduzieren die Risiken beim Abstrahlen.

7. Stellen Sie am Arbeitsplatz eine ausreichende Belüftung sicher.

8. Suchen Sie vor dem Verlassen des Arbeitsplatzes entsprechende Wascheinrichtungen im Betrieb auf und säubern Sie sich von Staub, damit kein Staub in Fahrzeuge oder Häuser gelangt.

9. Stellen Sie sicher, dass eine Risiko-Bewertung durchgeführt wurde (in England gemäß den COSHH-Regelungen) und korrekte Verfahren eingesetzt werden, um ein sicheres Arbeiten zu gewährleisten.

10. Ziehen Sie den Einsatz von Staublampen in Betracht. Über einen starken Lichtstrahl zeigen diese auf, ob sehr feiner Staub vorhanden ist. So lassen sich Staubquellen leichter lokalisieren.



Sicherheit ist eine „Tact“-Frage

Wir wollen dazu beitragen, Arbeiter im Baugewerbe vor den Gefahren von Feinstaub zu schützen. Deshalb haben wir eine Reihe von Staubsaugern entwickelt, die nassen und trockenen Schmutz und Staub aufnehmen können – optional direkt an der Staubquelle mittels Span- und Staubabsaugung. Mit unserer neuesten Generation an Nass- und Trockensaugern der Tact H- und M-Klasse sind wir noch einen Schritt weiter gegangen.

Wofür steht „Tact“? Triggered Air-draft Cleaning Technology

Durch eine Vielzahl von Funktionen wie unserem neuen sensorgesteuerten, automatischen Filterreinigungssystem (Tact) erkennen Kärcher Professional Staub- und Trockensauger, wann der Flachfaltenfilter gereinigt werden muss – dann kehren sie den Luftstrom kurz um und blasen Luft durch den Filter. Deshalb kann der Benutzer ohne Verlust an Saugleistung unterbrechungsfrei arbeiten. Dieses revolutionäre System führt zu nie dagewesenen Staubmengen, die ohne manuelle Filterreinigung abgesaugt werden können sowie zu deutlich weniger Lärmbelästigung, wenn nur geringe Staubmengen auftreten.

Die leistungsstarken Tact Staubsauger sind aufgrund dieser hocheffizienten Filterreinigung sowohl für typische als auch für gefährliche Stäube geeignet. Die Filter haben eine einmalige Standzeit von 180 kg Feinstaub (Mineralstaub Kategorie A). Erst dann müssen sie gewechselt werden. Dies bedeutet gleichzeit längeres ununterbrochenes Arbeiten mit konstanter Saugleistung und besserem Schutz gegen Feinstaub.

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Wofür stehen die Klassen L, M und H?

Stäube werden je nach Gefahrenstufe in die Klassen L, M oder H eingeteilt.

L Klasse

Staubsauger der Klasse L eignen sich besonders zum Absaugen von Weichholz-, Kalk- und Gipsstäuben bzw. - Müll. Stäube der L-Klasse stellen ein mäßiges Risiko dar. Für deren Entsorgung sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen vorgeschrieben.

Kärcher-NT-Sauger in dieser Klasse weisen folgende Merkmale auf:

  • Dank Erdungsleiter und leitfähigem Zubehör: Schutz vor elektrostatischer Aufladung, die beim Absaugen trockener Stäube auftreten kann.
  • Steckdose, damit Sie das Elektrowerkzeug direkt am Sauger anschließen können; startet den Sauger automatisch, wenn das Elektrowerkzeug eingeschaltet wird.
  • Verzögerte Abschaltung um 10 Sekunden, wenn das Gerät gestoppt wird. Somit kann der Staub sowohl vom Werkzeug als auch vom Schlauch entfernt werden.
  • Tact-System für die automatische Filterreinigung.

M Klasse

Das Upgrade zur L-Klasse. Eignet sich zum Absaugen von durch folgende Materialien erzeugten Staub und Schmutz: Harthölzer, Plattenwerkstoffe, Farbstaubpartikel, Keramik, Beton und Ziegelstein. Die M-Klasse ist die unterste gesetzlich vorgeschriebene Klasse für den Betrieb auf Baustellen.

Kärcher-NT-Sauger in dieser Klasse weisen folgende Merkmale auf:

  • Alle Maschinenfunktionen der Klasse L.
  • Ein Warnsignal ertönt, wenn die Saugleistung abnimmt, eine Blockade auftritt oder der Behälter voll ist.
  • Elektronische Filtererkennung und Luftstromüberwachung – d.h. der Staubsauger startet erst dann, wenn der Filter korrekt installiert ist.

H Klasse

Staubsauger der Klasse H eignen sich zur Aufnahme großer Mengen von sicheren sowie gefährlichen / stark krebserzeugenden Stoffen wie Asbeststaub, Blei, Kohle, Nickel, Kobalt, Kupfer, Cadmium und Schimmel.

Kärcher-NT-Sauger in dieser Klasse weisen folgende Merkmale auf:

  • Alle Maschinenfunktionen der Klassen L und M.
  • Der in den Modellen der Klasse H verwendete PTFE-H Flachfaltenfilter (HEPA 13) ist der erste reinigbare Filter in einem Nass- und Trockensauger dieser Staubklasse.
  • Spezielle Sicherheitsfilterbeutel ermöglichen die sichere Enleerung der Maschine bei Arbeiten mit gesundheitsgefährdenden Stoffen.

Staubklassen

L

Max. Permeationslevel

≤ 1.0%

Geeignet für

  • Stäube mit MAC-Werten > 1mg/m3

Material

  • Lime dusts
  • Gypsium

Staubklassen

M

Max. Permeationslevel

< 0.1%

Geeignet für

  • Stäube mit MAC-Werten ≥ 0.1mg/m³
  • Holz Stäube bis zu 1200 W/50 I

Material

  • Holz Stäube (Buche, Eiche)
  • Lackierungsstaub-Partikel
  • Keramische Stäube
  • Stäube von Plastik

Staubklassen

H

Max. Permeationslevel

< 0.005%

Geeignet für

  • Stäube mit MAC-Werten < 0.1mg/m3
  • Krebserzeugende Stäube (Section 35 GeStoffV (Deutsche Verordnung für Gefahrstoffe)
  • Pathogene Stäube

Material

  • Krebserzeugende Stäube (Blei, Kohle, Kobalt, Nickel, Teer, Kupfer, Cadmium, etc.)
  • Schimmel, Bakterien
  • Keime
  • Formaldehyd

Merkmale unserer NT-Tact Sauger

details


Beratung, Service und Verkauf

Händlersuche: Kärcher Professional Nass-/Trockensauger erhalten Sie bei allen Kärcher Fachhändlern. 

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