Referenz thyssenkrupp Steel Europe Duisburg

Sauberkeit für eine Stadt: 10 km² Werksfläche. 16.000 Mitarbeitende. 29 Wasch- und Sozialhäuser. Der Standort von thyssenkrupp Steel Europe in Duisburg birgt viele Herausforderungen. Eine davon hat Kärcher gelöst – mit neuen Hochdruckanlagen für die Waschhäuser.

Gut für die Stimmung

Gültekin Pischmann leitet das Gebäudemanagement bei thyssenkrupp Steel Europe in Duisburg. Er weiß, wie wichtig saubere Duschen für Mitarbeitende aus der Stahlproduktion sind – und dass gegen Sinterstaub und Maschinenfett nur Hochdruck hilft.

Problem

Die alten Hochdruckanlagen aus den 1980ern waren in die Jahre gekommen und überdimensioniert, was zu Ineffizienz und unverhältnismäßig hohen Wartungskosten führte.

Lösung

Kärcher hat vor Ort den Bedarf aufgenommen und ein Gesamtkonzept entwickelt. Die Zahl der Anlagen wurde auf ein Drittel reduziert, was Aufwand und Kosten drastisch minimiert.

Bei thyssenkrupp Steel Europe in Duisburg stehen die Räder nie still. Gearbeitet wird 24/7 im Dreischichtbetrieb, oftmals auch an Feiertagen. Das Gebäudemanagement ist für das komplette Werksgelände zuständig. Gültekin Pischmann, Leiter Gebäudemanagement am Standort, erzählt: „Wenn eine Lüftung nicht funktioniert, Leitungen verstopft sind oder die Beleuchtung ausfällt, dann sind wir unterwegs. Das heißt, ein Tag läuft nur zu einem Drittel nach Plan – der Rest passiert auf Zuruf.“

Sauberkeit bei thyssenkrupp

Die Mitarbeitenden in der Stahlproduktion ziehen sich vor Schichtbeginn in einem der Wasch- und Sozialhäuser um, duschen nach getaner Arbeit und legen ihre Alltagskleidung wieder an. Gültekin Pischmann, der vor 38 Jahren als Betriebsschlosser bei thyssenkrupp Steel Europe angefangen hat, weiß aus eigener Erfahrung, dass saubere Umkleiden und Duschen für die Belegschaft sehr wichtig sind. „In der Stahlproduktion haben wir es mit hartnäckigem Schmutz zu tun. Sinterstaub von den Hochöfen, Maschinenfette und -öle etc. Diesen Schmutz haben wir auch in den Gebäuden, und er kann am besten mit Hochdruck schnell und wirksam entfernt werden.“

Hochdruck gegen Sinterstaub & Co.

In den 1980er-Jahren waren die Hochdruckanlagen zuletzt erneuert worden. Damals wurden die Gebäude mit 2 bis 3 Stockwerken und 200 bis 900 Spinden durch eigenes Personal gereinigt. Pro Etage war eine Reinigungskraft im Einsatz, weshalb pro Gebäude mehrere stationäre Hochdruckanlagen installiert waren, um parallel arbeiten zu können. Pischmann erklärt: „In den 1990er-Jahren haben wir die Reinigungsarbeiten ausgelagert. Inzwischen sind nur noch 1 bis 2 Reinigungskräfte pro Gebäude tätig. Damit waren die Anlagen nicht ausgelastet, mussten aber gewartet werden. Das war in jeder Hinsicht ineffizient und teuer.“

Wenn Veränderungen Ineffizienz bringen

„ICH WUSSTE: KÄRCHER IST DA, WENN WIR SO WEIT SIND."

- GÜLTEKIN PISCHMANN, LEITER GEBÄUDEMANAGEMENT AM STANDORT DUISBURG

Nach 40 Jahren war es an der Zeit, die Anlagen auszutauschen. Dafür hat thyssenkrupp Steel Europe verschiedene Anbieter angefragt, darunter auch Kärcher. Aufgrund neuer Prioritäten verzögerte sich das Projekt, aber Kärcher blieb dran: „Mein Ansprechpartner hat sich immer mal wieder bei mir gemeldet. Das hat mir aber signalisiert, dass Kärcher da ist, wenn wir so weit sind.“ Bei Vor-Ort-Terminen wurde der Bedarf genau aufgenommen. Heraus kam ein Konzept, bei dem pro Gebäude 1 bis 2 Hochdruckanlagen installiert sind. Damit wurde die Anzahl der Anlagen auf ein Drittel reduziert. Die Folge: viel weniger Aufwand und Kosten für Wartung und Service bei gleichbleibender oder höherer
Reinigungsleistung.

Warum zwei Drittel weniger Anlagen reichen

2022 und 2023 wurde das Projekt umgesetzt. Pischmann schmunzelt: „Wir haben einen sehr sportlichen Zeitrahmen vorgegeben, das hat Kärcher gut gemeistert. Insgesamt habe ich die Mitarbeitenden als sehr professionell erlebt, es musste von unserer Seite nicht dauernd jemand unterstützen. Das ist auf unserem Standort eine Leistung, denn wir haben immer wieder Dienstleister, die sich auf dem Firmengelände verfahren.“ Nach und nach wurden die alten Anlagen demontiert und 34 neue Anlagen installiert. Nach der Einweisung der Reinigungskräfte und kleineren Herausforderungen zu Beginn lief im Reinigungsalltag alles wunschgemäß.

Umsetzung ohne Irrfahrten

Damit bei Servicefällen die gewünschte Reaktionszeit von maximal 48 Stunden eingehalten wird, hat Kärcher einen Mitarbeiter vom Kundendienst geschult, der im Raum Duisburg wohnt und schnell eingesetzt werden kann. Zudem gab es eine Präsentation zu den Vorteilen einer Schaumdüse in Verbindung mit dem Kärcher Schaumreiniger. Pischmann resümiert: „Die höhere Einwirkzeit des Schaumreinigers hat uns gefallen, wir testen das gerade in 2 Gebäuden. Denn eine intensive Reinigung in kurzer Zeit ist unser Ziel, und da sind die Vorschläge von Kärcher sehr interessant. Wir sind insgesamt sehr zufrieden, alles läuft aktuell, wie ich es mir vorstelle – das darf so weitergehen.“

48-h-Service-Garantie und Schaumreiniger
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„Ich wusste: Kärcher ist da, wenn wir so weit sind. “
Gültekin Pischmann

Was hat's gebracht? Zahlen und Fakten.

Werden Prozesse umgestellt, so stehen dahinter zunächst Kosten. Erst wenn Input und Output im Verhältnis stehen und ein Mehrwert generiert wird, hat sich der Aufwand gelohnt. Bei thyssenkrupp Steel Europe in Duisburg sind 16.000 Mitarbeitende beschäftigt. Ihnen stehen 29 Waschhäuser zur Verfügung, wo sie sich nach der Arbeit von Sinterstaub & Co. befreien können.

Herausforderung

  • Stationäre Hochdruckanlagen sind technisch veraltet und sollen ausgetauscht werden

  • Pro Waschhaus sind zu viele Anlagen verbaut, was für mangelnde Auslastung und unnötig hohen Wartungsaufwand sorgt

  • Austausch ist im laufenden Betrieb notwendig, da 24/7 gearbeitet wird

 

Lösung

  • Neuauslegung reduziert Anzahl der benötigten Hochdruckanlagen um zwei Drittel

  • Moderne Technik optimiert Wasserverbrauch

  • Wartungsaufwand wird durch geringere Anlagenanzahl verringert
  • Demontage und Montage nach exaktem Ablaufplan stören laufenden Betrieb nicht
Piktogramm Uhr

67% weniger HD-Alagen: Die Anzahl der Anlagen wird durch die Neuauslegung auf 33 Prozent reduziert.

Piktogramm Mitarbeiter

Weniger Wartungskosten: Die Wartungskosten werden um über 50 Prozent gesenkt.

Piktogramm Werkzeug

Stabile Reinigungsleistung: Weniger Anlagen und moderne Technik sorgen für hohe Produktivität.

Piktogramm Zahnräder

Schnelle Reaktion im Servicefall: Neuer Servicetechniker vor Ort und enger Austausch bringen optimale Serviceleistung.