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VERANTWORTUNG FÜR DIE LIEFERKETTE UND PRODUKTE

Verbraucher sind heute kritische Konsumenten. Sie stellen beim Kauf mehr Fragen als früher. Sie wollen wissen: Wo wurde das Produkt hergestellt, von wem und unter welchen Bedingungen? Aus welchen Materialien besteht es? Und kann es am Ende recycelt werden? Wie effizient arbeitet das Gerät? Kärcher nimmt diese Verbraucherinteressen ernst, stellt sich den Fragen und hat die richtigen Antworten. Denn Kärcher ist nicht nur Marktführer für Reinigungstechnik, sondern auch Benchmark in puncto Nachhaltigkeit.

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Zertifizierte Werke - weltweit

Durch unser Integriertes Managementsystem für Qualität, Umweltschutz und Energieeffizienz sichern wir weltweit eine kontinuierliche Verbesserung unserer Leistung , indem Prozesse kontinuierlich verbessert werden.

 

ISO 14001-Zertifizierung bei Kärcher

Bei der ISO 14001 handelt es sich um eine weltweit anerkannte Umweltmanagementnorm. Durch Einhaltung der Norm sollen definierte Ziele in Bezug auf die betriebliche Umweltleistung erreicht werden. 

[1] USA: Camas, Englewood
[2] Mexiko: Monterrey
[3] Brasilien: Vinhedo
[4] Deutschland: Winnenden, Schwaikheim, Illingen, Gissigheim, Obersontheim, LZ Obersontheim, Bühlertal, Duisburg (WOMA), Waldstetten (Ringler)

[5] Italien: Quistello, Montereale Valcellina, Volpiano, Reggio Emilia
[6] China: Changshu

ISO-14001 Map

ISO 9001-Zertifizierung bei Kärcher

Bei der ISO 9001 handelt es sich um eine weltweit anerkannte Qualitätsmanagementnorm. Durch Einhaltung der Norm soll die Qualität unserer Produkte konsequent gesichert werden.

[1] USA: Camas, Englewood
[2] Mexiko: Monterrey
[3] Brasilien: Vinhedo
[4] Deutschland: Winnenden, Schwaikheim, Illingen, Gissigheim, Obersontheim, LZ Obersontheim, Bühlertal, Duisburg (WOMA), Waldstetten (Ringler)
[5] Italien: Quistello, Montereale Valcellina, Volpiano, Reggio Emilia, Correggio
[6] China: Changshu

ISO 50001-Zertifizierung bei Kärcher

Bei der ISO 50001 handelt es sich um eine weltweit anerkannte Energiemanagementnorm. Durch Einhaltung der Norm soll die Energieeffizienz unserer Produkte und in unseren Produktionsstandorten kontinuierlich verbessert werden.

[4] Deutschland: Winnenden, Schwaikheim, Illingen, Gissigheim, Obersontheim, LZ Obersontheim, Bühlertal, Duisburg (WOMA), Waldstetten (Ringler), Alfred Kärcher Vertriebs-GmbH, cleanerworld GmbH, cleanpark GmbH, Kärcher Leasing GmbH, Kärcher Used Equipment GmbH, Kärcher Beteiligungs-GmbH

Wir für die Lieferkette und Produkte

Energieeffizienz mit Brief und Siegel

Kärcher bietet seinen Kunden Geräte an, mit denen sie energiesparend und ressourcenschonend reinigen können. Sie werden in unseren Labors auf Herz und Nieren getestet. Mit der Produktlinie eco!efficieny für professionelle Anwender haben wir ein besonders umweltfreundliches Programm mit hoher Effizienz entwickelt.

 

Der Zeit voraus

Der verantwortungsvolle Umgang mit wertvollen Ressourcen wie Wasser und Energie wird bei Kärcher groß geschrieben. Deswegen haben unsere Produkte schon vor Jahren Umweltstandards erfüllt, die erst 2017 in der Europäischen Union gelten werden. So dürfen seit September 2014 Staubsauger in der EU nicht mehr als 1.600 Watt Leistung haben, im Jahr 2017 wird dieser Wert sogar auf 900 Watt herabgesetzt. Unser eco!efficiency-Trockensauger für die Gebäudereinigung hatte schon bei der Markteinführung im Jahr 2013 nur 750 Watt Leistung und damit einen um 40 Prozent geringeren Energieverbrauch bei 98 Prozent der Reinigungskraft des Basisgeräts.

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Im eigenen Labor getestet

Um die geforderten Werte für Trockensauger für den Haushalts- und den Professional-Bereich auf Dauer zuverlässig zu gewährleisten, hat Kärcher als eines von wenigen Unternehmen in Deutschland ein eigenes ErP-Prüflabor (ErP = Energy-related Product) für Trockensauger eingerichtet. Hier wird nicht nur der Energieverbrauch während der Reinigung gemessen, sondern auch die Staubemission steht auf dem Prüfstand – die Messung jener Staubpartikel, die vom Gerät wieder in die Umgebungsluft abgegeben werden.

Umweltverschmutzung Lärm

Während ein zu hoher Energieverbrauch meistens erst beim Lesen der Stromrechnung auffällt, erleben wir unangenehme oder zu laute Geräusche unmittelbar. Geräuschemissionen sind daher ebenfalls ein wichtiger Aspekt unserer Produkte, den wir von Anfang an in die Produktentwicklung einbeziehen. So wird bereits eine Reduzierung um 10 dB(A) von den Anwendern als eine 50-prozentige Absenkung des Geräuschpegels wahrgenommen. Dadurch eignen sich unsere Trockensauger hervorragend für längere Arbeitsintervalle und geräuschsensible Bereiche wie Hotels, Altenheime oder Krankenhäuser.


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Zahlreiche Scheuersaugmaschinen sind mit dem besonders energiesparenden eco!efficiency-Modus ausgestattet. Hierbei wird mit geringerer Gebläseleistung, reduziertem Reinigungsmitteleinsatz und niedrigerer Umdrehungszahl der Bürsten gearbeitet – und damit länger, leiser und stromsparender.


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Der Staubsauger-Praxistest der Kampagne „Die Stromsparinitiative“ im November 2014 bescheinigte dem Kärcher VC 6 Premium, dass er einen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Als Gerät mit der geringsten Watt-Zahl im Testfeld erreichte er in fünf von neun Kategorien die beste Bewertung.


HDS

Der europäische Verband EUnited Cleaning hat den Brennern der Kärcher-Heißwasser-Hochdruckreiniger Effizienz und Umweltfreundlichkeit beschieden. Für die Zertifzierung im Jahr 2015 waren der hohe Wirkungsgrad sowie die niedrigen Ruß- und Kohlenmonoxid-Emissionen ausschlaggebend.

Die Lieferkette im Fokus

Jedes Jahr verkauft Kärcher mehr als zwölf Millionen Reinigungsgeräte, die an 20 Standorten in sieben Ländern gefertigt werden. Um die Geräte herzustellen und zu vertreiben, haben wir in den vergangenen drei Jahren weltweit Waren und Dienstleistungen von rund 20.000 Lieferanten bezogen.

 

Einkauf von A bis Z

„Wir beschaffen Computer für die Büros und Beratungsleistungen bei Rechtsfragen ebenso wie Werbeideen oder Firmenfahrzeuge“, erklärt Dieter Grajer, Geschäftsführer Operations. „In erster Linie sind es jedoch Rohmaterialien wie Stahl, Aluminium und Kunststoff, Produktteile oder vollständig montierte Baugruppen für unsere Geräte, auf die wir ein besonderes Augenmerk richten, weil wir den gesamten Lebenszyklus eines Produkts im Blick haben.“ Die Lieferanten kommen aus allen Kontinenten der Welt, auf denen Kärcher auch Produktionsstandorte hat: also Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien – insbesondere China.

 

Lifecyle Management für Produkte

Wer bei Kärcher Lieferant werden möchte, muss strengen Kriterien gerecht werden. Insbesondere bei Lieferanten von Produktionsmaterial führen wir regelmäßig eigene Qualitäts-, Umwelt- und Prozess-Audits sowie Betriebsbesuche durch. Bislang haben wir die Identifizierung potenzieller Lieferanten und deren Entwicklung über verschiedene Softwarelösungen gesteuert. Seit 2013 hat Kärcher große Anstrengungen unternommen, um den Einkauf in der Gruppe zu harmonisieren. 2016 erfolgt die Umstellung auf eine einheitliche Systemplattform.

Das Supplier Lifecycle Management von SAP (kurz: SAP-SLC) deckt alle Schritte der Beziehung zum Lieferanten ab: von der Registrierung über den Nachweis der Qualifizierung und die Klassifikation bis hin zur Entwicklung der Lieferanten und Verwaltung der Stammdaten. So werden die Prozesse transparenter, Kosten gesenkt und die Beziehung zum Lieferanten nachhaltiger gestaltet.

 

Hohe Standards weltweit

„Firmen, die sich um einen Lieferantenstatus bewerben, müssen nicht nur den Kärcher-Verhaltenskodex und die Kärcher-Umweltnorm unterzeichnen, sondern auch eine ganze Reihe von Fragen beantworten“, erklärt Einkaufsleiter Heiko Braitmaier. Kärcher fühlt sich als Marktführer verpflichtet, die hohen Sozialstandards, die für seine Mitarbeiter in Deutschland gelten, auch für die Angestellten und Arbeiter in Zulieferbetrieben einzufordern. Eine faire Entlohnung ist hierbei ebenso wichtig wie das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit sowie die Vereinigungsfreiheit von Arbeitnehmern. Wir orientieren uns dabei an den zehn Prinzipien des UN Global Compact.

 

Niveauanhebung

An diesem Prüfungssystem führt durch die neue einheitliche Plattform zukünftig kein Weg mehr vorbei. Die neuen Verantwortlichen für die lokalen und globalen SLC-Abläufe können zu jeder Zeit und an allen Standorten systemgestützt den Status eines Lieferanten einsehen – ein echter Quantensprung, der der nachhaltigen Qualitätssicherung dient.

Kunststoff – Qualität und Recycling

Seit einigen Jahren wird Stahl in Reinigungsgeräten von Kärcher teilweise durch hochwertigen Kunststoff ersetzt. Polypropylen (PP) ist flexibler und bietet mehr Gestaltungsfreiheit als Stahl, hat aber dennoch eine hohe chemische Beständigkeit und ist für den dauerhaften Einsatz im Außenbereich geeignet.

 

Regelkonform

Kunststoffbauteile werden sowohl in unseren eigenen Produktionsstätten hergestellt als auch zugekauft und regelmäßig auf schädliche Inhaltsstoffe hin untersucht. Maßgeblich sind hierfür die EU-Verordnungen RoHS (Restriction of Hazardous Substances) und REACH (Registration, Evaluation, Authorization and Restriction of Chemicals). Die EU-Richtlinie RoHS dient der Reduzierung gefährlicher Stoffe im Elektroschrott wie z.B. Schwermetallen in Kunststoffen; bei REACH geht es um die Risikobewertung von Chemikalien.

Granulat

Freiwillige Selbstverpflichtung

Kärcher geht als Vorreiter jedoch weit über die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte hinaus. Im Rahmen einer freiwilligen Selbstverpflichtung strebt das Unternehmen die vollständige Vermeidung potenziell gefährdender Stoffe an. „Wenn wir beispielsweise – wie bei Kunststoffkabeln – nicht gänzlich auf Weichmacher verzichten können, suchen wir nach Alternativen, auch wenn diese teurer sind“, erklärt Axel Leschtar, Fachreferent für Umweltmanagement, den Ansatz von Kärcher.

Kunststoffabfälle wiederverwerten

2013 begann Kärcher außerdem damit, ein Verfahren zu entwickeln, mit dem Ausschussteile, die in der Kunststoffproduktion unvermeidlich anfallen, der Wiederverwertung in der eigenen Produktion zugeführt werden können. „Zwei Jahre lang haben wir in Laborversuchen ausführlich die Möglichkeit des Kunststoffrecyclings getestet. Mit durchschlagendem Erfolg“, sagt Werkleiter Carsten Schlenker im Stammwerk Winnenden nicht ohne Stolz. „Allein 2015 mussten so 78 Tonnen schwarzes Standard-Polypropylen nicht entsorgt werden, sondern landeten als Granulat wieder in der Kärcher-Fertigung.“

Ökologisch nachhaltig produzieren

Die Ausschussteile werden mit einer eigenen Kunststoff-Mühle vermahlen und für die Teilefertigung im optimalen Verhältnis mit Neu-Material gemischt. Das so gewonnene hochqualitative Granulat kann problemlos wieder in der Spritzgussmaschine verarbeitet werden – zum Beispiel zu Chassis- oder anderen Geräteteilen von Hochdruckreinigern. „So schonen wir nicht nur nachhaltig die Umwelt, sondern senken die Kosten bei der Materialbeschaffung“, fasst Carsten Schlenker die Vorteile zusammen.


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Die Ausschussteile werden von einem Dienstleister zu Granulat verarbeitet.


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Recyclingkunststoff (dunkle Farbe) wird als Granulat wieder in der Fertigung genutzt.


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So entstehen aus dem recycelten Material neue Produktteile.

Was wir bisher erreicht haben

Blockheizkraftwerk in der Zentrale in Winnenden

In unserem Werk in Winnenden sorgt ein Blockheizkraftwerk für die nötige Wärme. Ein mit Erdgas betriebener 4-Takt-Ottomotor erzeugt durch einen angekoppelten Generator Strom. Die durch den Motorbetrieb anfallende Wärme, wird in einen Wasserkreislauf eingebunden und zur Beheizung der Räumlichkeiten verwendet. Dank der Kopplung von Strom- und Wassererzeugung, ist der Wirkungsgrad des Kraftwerks mit 87 Prozent sehr hoch.

Einsparungen:

  • 700 Tonnen CO2 im Jahr
  • Reduktion von CO2 um 56 Prozent gegenüber einer Gasheizung
Blockheizkraftwerk

Holzhackschnitzelheizwerk in Obersontheim

In Obersontheim wird, als ebenfalls sehr umweltfreundliche Heizungsart, ein Holzhackschnitzelheizwerk eingesetzt. In diesem Heizwerk werden naturbelassene Holzreste aus der regionalen Forstwirtschaft verheizt, die bei der Verbrennung CO2-neutral sind. Mit der erzeugten Wärme wird Wasser aus dem Heizkreislauf im Kessel der Hackschnitzelheizung erwärmt. Das warme Wasser wird bis zu seinem Verbrauch in einem verlustarmen Warmwasserspeicher gespeichert. Im Vergleich zu einer gängigen Ölheizung, kann durch eine Holzhackschnitzelheizung viel CO2 eingespart werden. So beträgt der CO2-Austoß der Holzhackschnitzel gerade einmal 35 Gramm pro Kilowattstunde, wohingegen der Wert von Heizöl bei 303 Gramm liegt.

Einsparungen:

  • 340.000 Liter Heizöl im Jahr
  • 1000 Tonnen CO2 im Jahr
Hackschnitzel

Solaranlage in Winnenden

Durch die Solaranlage in Winnenden werden jährlich circa 94.500 Kilowattstunden Strom produziert. Das entspricht dem Jahresbedarf von 18 Einfamilienhäusern. Betreiber der Photovoltaikanlage ist die S.A.G. Solarstrom AG in Freiburg. Kärcher stellt die Dachfläche für 20 Jahre kostenlos zur Verfügung und beteiligt sich an den Kosten der Anlage.

Einsparungen:

  • 60 Tonnen CO2 im Jahr
Solaranlage

Umwelthinweise

REACH

Die Entwicklung der Informationspflicht nach §33 beobachten wir sehr genau. Sofort nach Veröffentlichung der ersten Kandidatenliste am 28. Oktober 2008 haben wir Kontakt mit unseren Lieferanten aufgenommen, um die benötigten Informationen zu erhalten. Auf Ergänzungen der Kandidatenliste reagieren wir zeitnah.

Einige der in der Kandidatenliste genannten Stoffe (SVHC) werden vielfältig eingesetzt, vor allem DEHP als Weichmacher in Kunststoffteilen. Diese Weichmacher können in von uns gelieferten Produkten noch enthalten sein, z.B. in Elektrokabeln, Schläuchen, Rädern, Griffen und ähnlichen Teilen und Baugruppen. Bei bestimmungsgemäßen Gebrauch geht von diesen Stoffen keine Gefahr für die Gesundheit und die Umwelt aus. Der Einsatz dieser Stoffe entspricht den geltenden gesetzlichen Bestimmungen. Um aber möglichen Verboten zuvorzukommen, sind wir bereits aktiv, diese Stoffe soweit technisch machbar zu ersetzen.

Für Kärcher-Reinigungsmittel können wir bereits heute bestätigen, dass keine Stoffe der aktuellen Kandidatenliste enthalten sind.

Sollten Sie weitere Einzelheiten wünschen, wenden Sie sich bitte an uns.

REACH

ErP-Ökodesignrichtlinie

Für Informationen zu Verordnung EU 666/2013 Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung von Staubsaugern Anhang I Ziffer 2b Informationspflicht der Hersteller wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Kärcher-Service.

Hier geht es zum Kärcher-Service-Partner.