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Die Erfolgsgeschichte der Scheuersaugmaschine

Die Anfänge der maschinellen Bodenreinigung liegen mehr als 100 Jahre zurück. Die erste Bohnermaschine wurde Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt, um die mühsame Arbeit zu erleichtern. In den 1930er Jahren folgt die Variante zur Nassbodenreinigung, und in den 1950er Jahren kommt mit der Einbindung der Saugfunktion die erste Scheuersaugmaschine auf den Markt. Ein weiterer Meilenstein ist 1986 die erste Nachläufermaschine mit Walzenbürsten, die Scheuern, Saugen und Kehren in einem Arbeitsschritt erledigt und die Reinigungsleistung auf strukturierten Böden deutlich verbessert.

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Den Kundenbedürfnissen auf der Spur

Seither ist die Scheuersaugmaschine aus der Bodenreinigung nicht mehr wegzudenken, wobei immer neue Kundenbedürfnisse in die Entwicklung einfliessen: Modelle mit Scheiben- oder Walzentechnologie je nach Bodenbeschaffenheit, Geräte für verstellte Flächen und Kleinstflächen, Plattformstrategien für mehr Effizienz und Flexibilität, Eco-Konzepte für Umwelt- und Ressourcenschonung sowie innovative Lösungen für mehr Ergonomie. Heute hält mit Flotten- und Prozessmanagement-Systemen die Digitalisierung Einzug und zeigt, wohin es künftig gehen wird. Eine Reise in Vergangenheit und Zukunft.


Walze oder Scheibe?

Seit den 1950er Jahren sind Scheuersaugmaschinen zur Reinigung harter und elastischer Bodenflächen im Innenbereich im Einsatz. Die bewährte Einscheibentechnologie sorgt für gute Ergebnisse, und nur selten kommt die Walzenbürstentechnologie zum Tragen. Dies ändert sich 1986, als der bis dato vor allem für Hochdruck- und Saugtechnik bekannte Reinigungsspezialist Kärcher ein Nachläufergerät mit Walzenbürsten auf den Markt bringt. Das Unternehmen reagiert damit auf einen Bedarf, der nur regional auftritt: Während in Asien, Südeuropa und den USA häufig glatte Böden verbaut sind, die sich mit der Scheibentechnologie gut reinigen lassen, sind in Nord- und Zentraleuropa eher strukturierte Böden wie verfugte Fliesen oder Natursteine mit raueren Oberflächen zu finden. Walzenbürsten liefern, unabhängig von der Bodenbeschaffenheit, auch bei starker Verschmutzung eine verbesserte Schrubbund Polierleistung und somit ein gleichmässigeres Ergebnis. Der Hintergrund: Walzenbürsten arbeiten mit hohem Anpressdruck, da die Auflagefläche auf dem Boden geringer ist, und es sind schnellere Umdrehungen möglich als bei Scheibenbürsten.

Siegeszug der Plattform-Strategien

Steigender Kostendruck und höhere Ansprüche seitens der Kunden – mit dieser Herausforderung hat auch die Bodenreinigungsbranche zu kämpfen, weshalb der Bedarf nach hoher Varianten-Vielfalt einhergeht mit dem Wunsch nach niedrigen Investitionskosten. In der Entwicklung von neuen Modellen hat sich daher seit Anfang 2000 die Plattform-Strategie bewährt, worin der Gedanke steckt, möglichst wenig neue Teile zu verbauen und somit Entwicklungs und Produktionskosten deutlich zu senken. Zudem ist ein Grad an Individualisierung möglich, der sich mit der Einführung verschiedener Einzelmodelle nicht effizient und kostengünstig beantworten liesse. Neueste Maschinen sind vom Anwender in vielerlei Hinsicht frei konfigurierbar, je nach Bodenbeschaffenheit, Fläche und Verschmutzungsgrad.

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Walze oder Scheibe, Batterie oder Kabel, mit Schutzdach oder ohne, breite Räder oder schmale – die Liste kann je nach Hersteller so facettenreich sein wie beim Autokauf. Dazu zählt innovatives Zubehör wie eine automatische Reinigungsmitteldosierung oder Systeme zur Einrichtung verschiedener Nutzerprofile für Bediener, Servicetechniker und Objektleiter.

Die Umwelt im Blick

Je nach Land und Gepflogenheiten ist in den letzten Jahren das Thema Ökologie immer stärker in den Fokus der Gebäudereiniger gerückt. Mit der Produktlinie eco!efficieny für professionelle Anwender hat Kärcher ein besonders umweltfreundliches Programm mit hoher Effizienz entwickelt. Zahlreiche Scheuersaugmaschinen sind mit diesem besonders energiesparenden Modus ausgestattet. Hierbei wird mit geringerer Gebläseleistung, reduziertem Reinigungsmitteleinsatz und niedrigerer Umdrehungszahl der Bürsten gearbeitet – und damit länger, leiser und stromsparender. Bis zu 50 Prozent Energie und Wasser können so per Knopfdruck bei überzeugenden Reinigungsergebnissen eingespart werden.

Wohin die Reise geht – Automatisierung & Co.

Der flächendeckende Einsatz teil- oder gar vollautomatisierter Lösungen klingt, auch wenn Kärcher bereits 1996 einen Reinigungsroboter entwickelt und auf verschiedenen Flughäfen getestet hat, noch nach Zukunftsmusik. Zwar sind bereits Maschinen am Markt verfügbar, doch mehrheitlich sind sie auf grosse Flächen ausgelegt und nur dort wirtschaftlich nutzbar. So werden Digitalisierung und Automatisierung auch für die Bodenreinigung neue Möglichkeiten bieten, doch immer orientiert an einem klaren Mehrwert für den Anwender. Lassen sich im Bereich Reinigungsrobotik Sicherheit und Wirtschaftlichkeit zu 100 Prozent vereinen und auch auf kleinen, verstellten Flächen realisieren, mag darin ein Trend für die nächsten 100 Jahre Scheuersaugmaschine liegen.

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