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Wasser marsch! Do-it-yourself Tipps für die Gartenbewässerung

Hochsommer. Wenn die Temperaturen über die 25°C-Marke klettern brauchen nicht nur wir Menschen mehr Wasser als sonst, auch unsere Pflanzen im Garten. Gerade dann, wenn Regen tagelang nicht in Sicht ist. Für Gartenliebhaber ist das Gießen eine schöne, wenn auch teils mühsame Arbeit. Mit dem richtigen Equipment geht die Bewässerung leicht von der Hand und Blumen, Gemüsepflanzen und Sträucher kommen unbeschadet durch die warme Jahreszeit.

Gartenbewässerung

In vier Schritten zur individuellen Gartenbewässerung

Wer Pflanzen, Sträucher und Rasen im Garten nicht mehr mit der Giesskanne bewässern möchte, steht unweigerlich vor der Qual der Wahl. Denn es gibt unzählige Varianten von Schläuchen, Sprinklern, Spritzpistolen oder Pumpen. Doch welches Equipment passt zum persönlichen Bedarf? Und was gibt es bei der Bewässerung mit Schlauch und Co. zu beachten?

Im Wesentlichen sollten sich Gartenbesitzer vier Fragen stellen:

Zisterne

Welche Quelle wird für die Bewässerung genutzt?

Grundsätzlich gibt es mehrere Möglichkeiten, Wasser für die Gartenbewässerung zu beziehen: Leitungswasser, gesammeltes Regenwasser aus einer Tonne oder die Wasserversorgung über eine Zisterne bzw. einen Brunnen. Da Wasser aus der Leitung kostbar und teuer ist, lohnt sich die Nutzung alternativer Quellen in vielerlei Hinsicht.

Gartenpumpe

Wie kommt das Wasser zum Verbraucher (Sprinkler und Co.)?

Um Regenwasser aus Zisternen oder Regentonnen für die Bewässerung verwenden zu können, ist eine Pumpe erforderlich. Hier eignet sich eine Fasspumpe, die direkt auf den Rand der Regentonne montiert werden kann. Alternativ kann eine druckerzeugende Gartenpumpe eingesetzt werden, die Wasser auch aus Zisternen mühelos entnimmt.

Pistole

Womit soll bewässert werden?

Um das Wasser an die Pflanzen zu bringen, können Spritzen, Giessstäbe und Sprinkler eingesetzt werden. Bei Spritzen und Giessstäben kann je nach Modell die Wassermenge reguliert und mehrere Strahlarten bzw. Sprühbilder eingestellt werden. Die Auswahl eines Sprinklers sollte je nach Flächenform des Rasens bzw. der Beete erfolgen (zum Beispiel Rechteck-, Kreis- oder Sprühregner).

Water Controller Duo Smart

Soll die Bewässerung mit einer Regeleinheit erfolgen?

Mit Bewässerungsautomaten kann das Giessen automatisch und bedarfsgerecht gesteuert werden. So lässt sich unter anderem einstellen, an welchen Tagen und zu welchem Zeitpunkt die Bewässerung startet und wie lange bewässert werden soll. Wahlweise auch mit dem Smartphone und durch Sprachsteuerung mit Amazon Alexa.

 

Den passenden Schlauch finden

Ohne Schlauch keine Bewässerung. Bei der Wahl eines passenden Gartenschlauchs sind mehrere Faktoren zu berücksichtigen: Die Länge, der Durchmesser und die Verarbeitung des Schlauches. In puncto Länge sind Masse zwischen 20 und 50 Metern gängig. Um das passende Modell zu wählen, sollte vor dem Kauf gemessen werden, wie viel Strecke mit dem Schlauch vom Wasseranschluss bis zum Beet zurückgelegt werden muss.

Gartenschlauch Performance Plus

Gartenschläuche gibt es mit diversen Durchmessern. Grundsätzlich gilt: Je grösser der Durchmesser, desto höher der Durchfluss (Wassermenge, die in einer bestimmten Zeit durch den Schlauch fliessen kann). Gleichzeitig bedeutet ein grösserer Durchmesser mehr Gewicht und somit schlechtere Handhabung. Daher sind für nahezu alle Gärten Schläuche mit geringem Durchmesser (zum Beispiel ½") empfehlenswert – gerade dann, wenn manuell bewässert wird. Wer mehrere Entnahmestellen einsetzt, die oftmals gleichzeitig laufen, sollte jedoch zu einem Schlauch mit grösserem Durchmesser (zum Beispiel ¾") greifen. Das gilt auch, wenn der Schlauch dauerhaft im Boden verlegt werden soll.

Gartenschlauch Performance Premium mit Anti-Torsion Technologie

Bei der Verarbeitung des Schlauches zeigen sich Unterschiede hinsichtlich Haptik, Robustheit, Wetter- und Temperaturbeständigkeit, Berstdruck, Knickfestigkeit und Verdrehbarkeit (Torsion). Kärcher deckt mit den drei Modellen PrimoFlex, Performance Plus und Performance Premium ein breites Spektrum ab. Das Basis-Modell PrimoFlex ist robust, knickfest und temperaturbeständig, Performance Plus-Schläuche sind zusätzlich durch ihr Mehrschichtgewebe äusserst flexibel und gut in der Haptik. Performance Premium-Schläuche haben darüber hinaus eine Anti-Torsion Technology, wodurch sie sich kaum verdrehen, was ihre Handhabung deutlich vereinfacht.

Hinweis: Kärcher Schlauchstecksysteme (Konnektoren) passen auf Schläuche aller Marken und Arten sowie auf Durchmesser von ½" bis ¾". 

Nach dem Giessen: Ordnung schaffen

Nach getaner Arbeit sollte das Bewässerungsequipment wieder ordentlich verstaut werden. Mit Schlauchträgern, -boxen oder -halterungen an der Hauswand und mobilen Trolleys ist alles schnell wieder am richtigen Platz.

Dos und Don'ts bei der Bewässerung

Bewässerung von unten

Morgens giessen. Morgens beziehungsweise vormittags ist die beste Zeit für die Gartenbewässerung. Bei den noch kühlen Temperaturen kann das Wasser langsam in den Boden sickern und die Pflanzen können es in der Mittagshitze aufnehmen – also dann, wenn sie es besonders brauchen.

Von unten giessen. Überkopfgiessen geht zwar schneller, viele Pflanzen verzeihen das aber nicht – insbesondere Blühpflanzen und Gemüse werden lieber an ihrer Basis gewässert. Pflanzen mit dichtem Blattwerk, etwa Rosen, reagieren häufig mit Pilzkrankheiten, wenn die Blätter nicht schnell genug abtrocknen.

 

Selten, dafür reichlich. Beim Giessen gilt die Devise: Lieber mehr statt öfter. Wenn selten, dafür aber immer reichlich gegossen wird, kann das Wasser tiefer in den Boden sickern. Pflanzen werden dadurch zur Bildung längerer Wurzeln animiert, mit denen sie Trockenheit besser überstehen.

Bedürfnisse der Pflanze erkennen. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie viel Wasser eine Pflanze benötigt, reicht oftmals schon der Blick auf ihre Blätter: Viele dünne und weiche Blätter deuten auf einen hohen Wasserbedarf hin. Pflanzen mit dicken bzw. harten oder behaarten Blättern benötigen weniger Wasser.

Auf den Boden achten. Wie oft man Wässern muss, hängt insbesondere von der Bodenbeschaffenheit ab: Lehmiger Boden speichert beispielsweise viel Wasser, muss also nur selten bewässert werden. Sandboden kann nahezu kein Wasser speichern, wodurch häufiges Bewässern unumgänglich ist.

Sehr kaltes Wasser vermeiden. Kaltes Leitungswasser bedeutet für die meisten Pflanzen Stress. Besser ist es, abgestandenes und von der Sonne erwärmtes Wasser zu verwenden. Beispielsweise aus einer Regentonne. Leitungswasser per se ist aber für die meisten Pflanzen nicht schädlich – ausser es ist extrem kalkhaltig.

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